Die richtige Geldanlage für Dich

Basics: Geldanlage

Heutzutage gibt es unzählige Möglichkeiten sein Geld anzulegen. Von Aktien, Fonds und Immobilien bis hin zu Zinsprodukten wie Anleihen, Tagesgeld/Festgeld oder dem klassischen Sparbuch. Da sich die Zinslage in den vergangenen Jahrzehnten drastisch geändert hat, sind heute andere Anlageformen empfehlenswert wie vielleicht noch vor 20 oder gar 10 Jahren. 
fachlich fundiert
ganzheitlich
bewährt
flexibel

1. Schulden und trotzdem Geldanlage?

In vielen Fachzeitschriften wird empfohlen, dass man immer zuerst mit Schulden tilgen soll, bevor man an Geldanlage denken darf. Wir finden, dass das eine fatale Denkweise ist und erklären dir auch weshalb. Grundsätzlich gilt natürlich, insofern dein Handlungsspielraum begrenzt ist und du deine Schulden gerade so tilgen kannst, dass dort definitiv der Fokus liegen sollte. Denn die Zinsen auf vorhandene Kredite sind meistens deutlich höher als die Rendite von möglichen Anlagen.

Falls du allerdings auch noch die Möglichkeit hast, Beträge anzusparen (parallel zur Tilgung des Kredites), solltest du dies machen und nicht warten, bis du deinen Kredit vollständig zurückgezahlt hast. Warum, siehst du in der folgenden Darstellung.
2. Handlungsspielraum festlegen
a. Vermögensschutz vor Vermögensaufbau
Bevor du den eigentlichen Spielraum festlegen kannst, solltest du deinen Vermögensschutz (Versicherungen) überprüfen. Bist du in allen notwendigen Bereichen (Gesundheit, Haftung, Einkommensschutz, etc.) ausreichend abgesichert, sodass kein Schaden oder Erkrankung dafür sorgt, dass du an dein hart Erspartes ran musst?!
b. detaillierten persönlichen Haushalts-/Finanzplan  erstellen 
Erstelle dir einen detaillierten Haushaltsplan. Halte auf der einen Seite deine EInnahmen und auf der anderen Ausgaben fest. I.d.R. ist das Einkommen bei den meisten regelmäßig wiederkehrend und gleich, sodass du dort schnell fertig bist. Auf der Ausgabenseite hingegen solltest du etwas mehr Zeit investieren. Wir empfehlen den Blick ins Online-Banking bzw. auf deine Kontoauszüge - was hast du regelmäßig die letzten Monate als Fixkosten (Versicherungen, Miete, KFZ [Sprit, etc.], Dienstleistungen [Friseur,etc.], Vereine, Mitgliedschaften, Verbindlichkeiten [Kredite], Lebensmittel, etc. ausgegeben. Ziehe nun die Ausgaben von den Einnahmen ab, sodass du deinen monatlichen Überschuss erhältst. Dieser zeigt dir, welchen Handlungsspielraum du nach Abzug aller Kosten hast. 

3. Anlagehorizont und Sparziel bestimmen

Wofür willst du sparen?
Im ersten Schritt solltest du dir nun überlegen, für was du sparen willst: Soll es das neue Auto sein, dass bereits in ein paar Jahren notwendig wird, soll es die Immobilie sein, die du in 12 Jahren bauen willst oder willst du auch einfach nur etwas sparen ohne wirkliches Ziel, um dir ein gewisses Vermögen bzw. ein finanzielles Polster aufzubauen.
Wie hoch ist der Anlagehorizont für dein Sparziel?
Der wichtigste Faktor beim Thema Geldanlage ist die Zeit, in der du dein Geld für dich arbeiten lassen kannst. Je weiter dein Ziel in der Zukunft liegt, desto größer ist der Anlagehorizont. Dies ist wichtig, da sich darüber in erheblichem Maße entscheidet, welche Anlageform für dein Vorhaben geeignet ist. Mache dir also eine Art Zeitleiste, wann du gewisse Sparziele erreicht haben willst. 

4. Aufteilung des Kapitals nach Zielen

Hier siehst eine beispielhafte Aufteilung nach Anlagezielen sowie - horizonten. Pauschal kann hier keine Empfehlung getroffen werden, da jeder eigene Ziele und Spielräume hat. Wichtig ist, dass du dir selber Gedanken machst, wofür du in Zukunft Kapital benötigst und welche Aufteilung für dich am sinnvollsten ist.
Wichtig: Jeder sollte sich zunächst bzw. gegebenenfalls parallel zum Vermögensaufbau auch einen Notgroschen aufbauen. Dieser dient als Polster, falls du größere Anschaffungen machen musst (z.B. eine neue Waschmaschine, Reparaturen, etc.), jedoch deine Geldanlage nicht  anfassen willst.

5. Vor- und Nachteile der Anlageformen

Grundsätzlich gibt es vier Anlageformen (die sogenannten Kapitalmärkte), anhand derer Vor- und Nachteile du leicht bestimmen kannst, welche für dein jeweiliges Ziel geeignet ist. Im folgenden findest Beispiele für diese Anlageformen sowie verschiedene Merkmale, die verdeutlichen worin die Unterschiede zwischen den Anlageklassen liegen. Damit findest du immer die richtige Geldanlage, die zu deinem Vorhaben passt.

6. Worauf solltest du bei der Geldanlage achten?

Erstelle deinen detaillierten Finanzplan (Einnahmen-Ausgaben-Übersicht) 
Lege deine Sparziele fest und bestimme damit den Anlagehorizont sowie die Anlageform.
Überleg dir, über welchen Anbieter du deine Geldanlage machen möchtest. Neben klassischen Banken gibt es zudem geprüfte Finanzanlagenfachmänner/-frauen (IHK) und sogenannte Online-Broker auf die man unweigerlich stößt, wenn man sich mit dem Thema Geldanlage beschäftigt. Vergleiche die Optionen die du bei den verschiedenen Institutionen hast, berücksichtige Kosten, Anlagemöglichkeiten und Beratungsangebote und lass dich bitte nicht nur von einem Willkommensbonus leiten.
Geld anlegen ist das eine, die Anlage in gewissen Zeitabständen überprüfen das andere.
Schwankungen gehören zu einer guten Geldanlage dazu - mach dir dies bewusst und sei auch mental darauf vorbereitet.
Ziele und Horizonte, die du dir einmal gesetzt hast, sollten auch so durchgehalten werden.
Deine Geldanlage ist kein Girokonto, an das du nach Lust und Laune dran gehen solltest.
Je früher du startest, desto besser kann dein Geld und der Zinseszins für dich arbeiten.
FAZIT: GELDANLAGE IST EIN GUT GEPLANTER UND VORBEREITETER MARATHON UND KEIN SPRINT!

7. Geldanlage selber in die Hand nehmen?

Kann man machen - kann aber auch genauso gut böse in die Hose gehen. Wohin gehst du wenn du richtig krank bist? Richtig zum Arzt - einem Mann vom Fach, der sein Handwerk ("Medizin") jahrelang gelernt hat. Beim Thema Geldanlage aber denken viele, dass Sie aufgrund von 1-2 Videos auf diversen Plattformen und vielleicht noch ein paar Büchern zum Thema sparen das Wissen aufsaugen können, das Finanzanlagenfachmänner in ihrer Ausbildung und in der Praxis über Jahre aufgebaut haben. Bitte versteh das nicht falsch, es gibt mit Sicherheit einige da draußen und womöglich zählst auch du dazu, die das Thema Geldanlage womöglich auch selber in die Hand nehmen können. Aber eben nur, weil jemand aus dem Internet gesagt hat, dass es reicht ein Depot bei einer Onlinebank zu eröffnen und den MSCI-World zu besparen, diesen blind zu folgen, halten wir für einen fatalen Fehler. Es mag besser sein, als das Geld auf einem Sparbuch oder auf dem Girokonto verotten zu lassen, allerdings ist diese Variante mit Sicherheit nicht der Weisheit letzter Schluss. Auch wird man mit einer monatlichen Sparrate defintiv nicht reich - wer so etwas behauptet, lügt schlicht und einfach. 


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